2. Der jetzige Steuerfuss muss gehalten werden

Die Stadt gibt zu viel Geld aus: für Stellenvermehrungen, für zu hoch bemessene Kulturbeiträge, für kostenaufwendige Aufträge an auswärtige Experten und Gutachter, für unnötige Projekte, Projektierungskredite und Luxus-Labels. Wir unterstützen den neuen Stadtpräsidenten bei der Umsetzung einer massvollen Stadtentwicklung und Standortförderung. Dafür braucht es keine Erhöhung des Steuerfusses, sondern eine konsequente Umsetzung von Sparmassnahmen. Das hat mit “Totsparen“ gar nichts zu tun, sondern vielmehr mit einer Finanzpolitik, die der Wirtschaftslage angemessen Rechnung trägt. Ein vorübergehender Leistungsabbau darf kein Tabu sein. Das können wir verkraften. Die schlechteren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bei den Steuererträgen ab 2016 erfordern schon jetzt eine sorgfältige Überarbeitung des Finanzplans 2016-2018.