Konflikt mit Anwohnern des Murg-Auen-Parks wegen Lärmbelästigungen

Fragestunde im Gemeinderat, 16. November 2016

Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates, geschätzte Ratskolleginnen und -kollegen

Wie ich von einem Nachbarn erfahren habe, soll am Montag, 7. November 2016, eine Aussprache zwischen Vertretern der Stadt und Anwohnern des Murg-Auen-Parks stattgefunden haben. Dabei sei es vor allem um die unzumutbaren Lärmbelästigungen anlässlich des Out in the Green Garden Festivals im August gegangen, aber auch um andere Veranstaltungen auf der Murgwiese, die bis weit nach Mitternacht dauerten.

In der „Frauenfelder Woche“ vom 22. September 2016 las ich, dass es bereits eine Aussprache mit Stadtpräsident Anders Stokholm und dem zuständigen Stadtrat Ruedi Huber gegeben habe. Die Wortwahl und Tonalität der betroffenen Anwohner lässt darauf schliessen, dass man sich damals nicht gefunden hat. Sie bezeichneten sich in ihrem offenen Brief als „Verlierer“ des Murg-Auen-Parks, „welche keine Möglichkeit haben, einfach mal kurz auszuziehen“.

Aufgrund dieses schwelenden Konfliktes frage ich den Stadtrat an:

  1. Wie ist diese (zweite) Aussprache vom 7. November 2016 mit den betroffenen Anwohnern verlaufen?
  2. Sind die beiden Parteien zu einer einvernehmlichen Lösung gelangt, die beinhaltet, dass solche Anlässe mit Lärmbelästigungen bis weit nach Mitternacht im kommenden Jahr und auch in weiterer Zukunft vom Stadtrat nicht mehr bewilligt werden?
  3. Falls dem nicht so ist: Wie gewichtet der Stadtrat das Interesse der Anwohner, die sich über die unverhältnismässige Nutzung der Murgwiese und des gesamten Parks beklagen, im Vergleich mit dem öffentlichen Interesse an solchen Veranstaltungen?
  4. Ist der Stadtrat nicht auch der Meinung, dass die Gefahr einer Übernutzung oder gar einer Zweckentfremdung des Murg-Auen-Parks besteht?

Ich danke dem Stadtrat für die Beantwortung meiner Fragen.

Fredi Marty, Gemeinderat MproF