Motion betreffend «Aufenthalts- und Reisequalität, Sicherheit und Werterhalt im Herzen von Frauenfeld» der Gemeinderäte Benjamin Stricker Zirfass und Heinrich Christ: Beratung, Beschlussfassung über Erheblichkeit

Gemeinderatssitzung vom 15. Februar 2017

Sehr geehrte Frau Gemeinderatspräsidentin, sehr geehrte Damen und Herren des Stadtrates, geschätzte Ratskolleginnen und -kollegen

Auf die Wortmeldungen aus den Reihen der SVP und der FDP möchte ich entgegnen: Es braucht keine Entlastungsstrasse in Frauenfeld! Dies hat das Stimmvolk am 11. März 2007 mit dem Nein zur F21 entschieden. 60 Prozent des innerstädtischen Verkehrs ist „hausgemacht“ - von einem Quartier ins andere. Wir brauchen auch nicht von einem „Gesamtverkehrskonzept“ zu reden, was das auch immer heissen mag.

Die beiden Motionäre haben richtig erkannt, dass wir unser Augenmerk auf gefährliche Strassen richten müssen, wie zum Beispiel auf die Zürcherstrasse in der Vorstadt oder die Ringstrasse. Meines Erachtens ist jedoch der Altweg die gefährlichste Strasse in Frauenfeld. Tempo 30 wäre dort längstens angebracht. Die Motion zielt in die richtige Richtung. Der Stadtrat ist bei diesem Thema zu langsam unterwegs. Daher bitte ich Sie, die Motion erheblich zu erklären.

Fredi Marty, Gemeinderat MproF