Fragestunde 2018

Gemeinderatssitzung vom 19. September 2018

Geschätzte Ratskolleginnen und -kollegen

Diese Fragestunde hat den Rahmen einer Fragestunde gesprengt. Es gab Gemeinderäte, die dem Stadtrat vier Fragen gestellt haben, wie zum Beispiel mein geschätzter Kollege Roman Fischer. Darunter waren drei Fragen zum Veloverkehr, die man auch am Telefon hätte klären können. Mein ebenso geschätzter Kollege Heinrich Christ stellte vier Fragen quer durch die Stadtverwaltung. Bei Michael Pöll wissen wir, dass sein Lieblingsthema die Poller sind. Vielleicht hängt diese Vorliebe mit seinem Namen zusammen.

Meine Damen und Herren, wir haben heute ein wichtiges Traktandum, den Verkauf des Grundstücks an Twerenbold Service AG, zu behandeln. Oben auf der Galerie sitzen besorgte Anwohner, denen es unter den Nägeln brennt, ob wir diesem Geschäft zustimmen. Stattdessen legen wir zuerst einen Fragemarathon hin, der weder massvoll noch sinnvoll ist. Viele Fragen gingen so ins Detail, dass man sie eigentlich als Einfache Anfrage hätte einreichen müssen, die eine schriftliche Antwort des Stadtrates verlangt.

Ich möchte zur Diskussion stellen, dass in Zukunft nur noch eine (kurze) Frage zu einem Thema erlaubt ist und jeder im Saal sich überlegt, ob er sein Anliegen nicht besser im direkten Gespräch mit dem zuständigen Stadtratsmitglied vorbringt. Oder eben: Ein kurzes Telefonat reicht manchmal auch.

Fredi Marty, Gemeinderat MproF