Autofreie Altstadt schadet Geschäften

Leserbrief vom 7. Februar 2014

Immer wieder werden Ideen und Vorlagen, die von einer Mehrzahl der Einwohner abgelehnt werden, gebetsmühlenartig wiederholt. Das hat System bei den Linken und Grünen. 

So auch mit der autofreien Altstadt. Eine einheitliche Fussgängerzone ohne Autos ist in der Frauenfelder Altstadt nicht realisierbar. Die beiden Mitglieder von „Chrampfe und Hirne“ haben ihre Idee nicht zu Ende gedacht. Wenn Winterthur als Beispiel für eine autofreie Fussgängerzone genommen wird, dann finden wir eine ganz andere Situation vor. Dort sind alle Geschäfte in der Marktgasse vorhanden, in Frauenfeld nicht. Die Geschäfte in der Altstadt existieren nur, weil zumindest am Vormittag auch das Einkaufen per Auto möglich ist. Das Vorhaben der Initianten gefährdet den Lebensunterhalt der betroffenen Geschäftsinhaber. Diese Politik ist arrogant, zynisch und weltfremd. Es ist sicher ein Miteinander von Autos und Fussgängern möglich, wie es die jetzige Situation aufzeigt. Mit einer weiteren Temporeduktion wäre Einkaufen auch am Nachmittag möglich.

Walter Holtze, Frauenfeld