AFIP: Zwängerei des Stadtrates

Leserbrief vom 16. März 2016

Die Stimmbürger von Arbon haben das Defizit-Budget abgelehnt und dem Stadtrat einen klaren Spar-Auftrag erteilt: Weniger Ausgaben in der Verwaltung! Arbon könnte ein Vorbild für die Kantonshauptstadt sein.

In Frauenfeld schlägt der Stadtrat dem Volk einen “Agro Food Innovation Park” vor. Er beantragt einen 1,2-Millionen-Kredit für ein so genanntes „Stadtentwicklungsprojekt“ – dies bei einem 1,7- Millionen-Defizit und weiteren veranschlagten Verlustrechnungen in den Folgejahren. Weder der Bund noch die Wirtschaft stehen hinter dem AFIP. Während einer Versuchsphase (Ausgang ungewiss!) müsste die Stadt Frauenfeld fast halb soviel investieren wie der Kanton Thurgau. Brauchen wir diesen Park wirklich? Können wir uns einen allfälligen Misserfolg leisten?

Risiko-Projekte wie der AFIP werden uns weitere Defizite bringen, die letztlich zu Steuererhöhungen führen. Deshalb «Nein» zur Zwängerei unseres Stadtrates!

Fredi Marty, Gemeinderat MproF